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Kleiner geschichtlicher Überblick
Unser Stadtteil Steinbuch wird im Jahre 1329 erstmals erwähnt. Das Dorf ist ein typisches Waldhubendorf, bei dem das Bauernhaus an der Strasse steht, und von der Berghöhe im Süden zur Höhe im Norden zieht sich das zugehörige Land. Diese Art der Landbesiedelung geht auf das 12. Jahrhundert zurück.
Im Jahr 1908 fand man in Steinbuch 304 schwäbische Heller aus den Jahren 1152 - 1197, die heute im Odenwaldmuseum aufbewahrt werden. Diese Münzen sind in 13 Sorten aufgeteilt und fallen in die Regierungszeit der Stauferkaiser Friedrich I. und Heinrich VI.
Heute erinnert der Name "Pottaschenbuckel" (Bezeichnung eines Walddistriktes) an das Holzverbrennen zur Gewinnung von Pottasche zur Waschmittelbereitung (Schmierseife) und zur Glasherstellung. Dies war in früheren Zeiten ein bedeutender Erwerbszweig.
in dem Walddistrikt "Acht Buchen" wurde ein römischer Diana-Altar gefunden, der sich heute im Odenwaldmuseum befindet.
Im Rahmen der hessischen Gemeindereform ist Steinbuch seit dem 01.02.72 Stadtteil von Michelstadt.
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